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Berlin: Treffen mit spanischen Außenminister Miguel Ángel Moratinos
18.01.2010
Während seines kurzen Deutschlandbesuch (18.01.2010) nahm sich der
spanische Außenminister Moratinos Zeit für ein kurzes Treffen mit dem
Berliner Politologen Prof. Hajo Funke, wie auch den beiden
Menschenrechtsaktivisten Farin Fakhari und Lutz Bucklitsch.
Hintergrund des Treffen sind die eklatanten Menschenrechtsverletzungen
Die Gruppe übergab dem spanischen Außenminister Moratinos eine Petition – mit mehr als 3.500 Unterschriften – in der die politisch Verantwortlichen, u.a. der UN Generalsekretär Ban Ki Moon aufgefordert wird, im Sicherheitsrat der UN, sich mit den schweren Rechtsverletzungen, wie Folter, Mord, Massenvergewaltigungen, Abschaffung der Pressefreiheit im Iran zu beschäftigen.
Moratinos versicherte seine Unterstützung, weil die spanische Regierung, die derzeit mit Belgien und Ungarn den Vorsitz in der EU inne hat, sich verstärkt den Menschenrechtsverletzungen anzunehmen, wie auch der Klärung der Flüchtlingsproblematik in Europa.
Die Berliner Menschenrechtsaktivisten werden weiterhin das Gespräch auf internationaler Ebene suchen, damit die massiven Verletzungen der Menschenrechte nicht in der Diskussion über die iranische Atombombe untergeht.
Prof. Hajo Funke nach dem Treffen: „ Es war ein gutes Gespräch. Moratinos zeigte ein starkes Interesse an den iranischen Menschenrechtsverletzungen. Die für Spanien inaktzeptabel sind.“
Farin Fakhari und Lutz Bucklitsch äußerten sich positiv. „ Wir werden weiter jede Möglichkeit nutzen, um auf internationaler, wie auch nationaler Ebene, die Menschenrechtsverletzungen im Iran zur Sprache zu bringen. Allein wird die Freiheitsbewegung im Iran es nicht schaffen. Nur durch internationale Unterstützung wird der Druck auf das Regime das erhoffte Ziel bringen.“