Berliner Bündnis Iran - STOPPT Nazis Bündnis

| Datum: | Montag, 26. Oktober 2009 |
| Zeit: | 19:00 - 21:00 |
| Ort: | Sprengel Haus |
| Straße: | Sprengelstraße 15 |
| Stadt/Ort: | Berlin, Germany |
Mehr Fotos von der Kundgebung finden Sie hier
01.Okt.09
BerlinerWoche
Fremdenfeindliche Übergriffe
Bündnis Iran protestiert und fühlt sich vom Bürgermeister im Stich gelassen
Wedding. Nach den brutalen Überfällen auf zwei iranische Wissenschaftler durch vermeintlich Rechtsextreme erwartet das Bündnis Iran vom Bezirk ein Zeichen der Unterstützung im Kampf gegen Nazis. „Es ist ein Skandal, fremdenfeindliche Übergriffe werden in Mitte wie Parkvergehen behandelt, statt sie zur Chefsache zu machen“, zeigt sich Lutz Bucklitsch, Sprecher des Berliner Bündnisses Iran, entsetzt. Nach den Angriffen auf zwei iranische Wissenschaftler im UBahnhof Rehberge am 19. September hatte Bucklitsch Bürgermeister Christian Hanke (SPD) schriftlich um Unterstützung gebeten. Wie berichtet, hatte eine vierköpfige Gruppe die zwei 55 und 60 Jahre alten Iraner auf dem U-Bahnhof Rehberge überfallen und schwer verletzt. Der 26 Jahre alte Haupttäter hatte mit einem Teleskopschlagstock auf die beiden Männer eingeschlagen und anschließend dem bewusstlos am Boden liegenden 60-Jährigen gegen den Kopf getreten. Die Polizei konnte mit Hilfe von Zeugen die vermeintlich rechtsradikalen Schläger ermitteln. Drei sitzen im Knast; gegen den Haupttäter wird wegen versuchten Mordes ermittelt. Das Berliner Bündnis Iran hat bereits am 20. September eine Protestveranstaltung am UBahnhof Rehberge durchgeführt. Bucklitsch schrieb dem Bürgermeister und bat ihn, „sich dieser Sache dringend anzunehmen.“ „Solche Übergriffe gegenüber ausländischen Mitbürgernhäufen sich in Wedding“, sagt Bucklitsch. Hanke wurde gebeten, mit den Opfern als Zeichen der Solidarität Kontakt aufzunehmen und wenigstens bei einer Protestkundgebung „ein Zeichen gegen die Nazis im Wedding“ zu setzen. „Doch der Bürgermeister hat sich nie gemeldet, eine Mitarbeiterin verwies uns an das Ordnungsamt“, ärgert sich Bucklitsch, der letzte Woche „zum letzten Mal als Wahlvorsteher für diesen Bezirk gearbeitet hat“. „Vielen Dank für die Information. Ich habe ihr Schreiben zuständigkeitshalber an die Polizei, Platz der Luftbrücke 6,
12101 Berlin zur weiteren Bearbeitung geschickt. Wir sind da leider nicht zuständig“ schrieb eine Mitarbeiterin vom Ordnungsamt an Lutz Bucklitsch. „Diese Antwort ist nicht nur ein Witz, sie ist unverschämt und macht mich wütend“, so Bucklitsch. Erst nach einer Anfrage der Berliner Woche am Freitag vergangener Woche reagierte Bürgermeister Christian Hanke per Presseinfo und „verurteilte diesen Übergriff
auf das Schärfste! Den Opfern spreche ich im Namen des Bezirksamtes mein Mitgefühl und meine Solidarität aus“, schrieb Hanke sechs Tage nach dem Vorfall. Da waren die Opfer längst aus dem Krankenhaus. „Nach Presseanfragen reagiert der Bürgermeister. Das ist unglaubwürdig und peinlich“, sagt Bucklitsch. „Bei mir hat er sich nicht gemeldet“, sagt er. In einem offenen Brief will Bucklitsch diese Woche darüber
informieren, warum er seinen Job als Wahlvorsteher für diesen Bezirk hingeschmissen hat und so enttäuscht ist über die „Ignoranz dieses Bürgermeisters“.
DJ
23.Sept.09


Fremdenhass
Drei Berliner nach Angriff auf Iraner verhaftet
Dienstag, 22. September 2009 17:45
- Von Michael Behrendt
Nach einem Angriff auf zwei Iraner in
Berlin-Wedding sitzen drei Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Sie
sollen am Wochenende auf dem U-Bahnhof Rehberge die beiden Männer im
Alter von 55 und 60 Jahren zunächst fremdenfeindlich angepöbelt und
dann mit einem Teleskopstock geschlagen haben.

Verhaftungen nach fremdenfeindlichem Überfall
Verhaftungen nach fremdenfeindlichem Überfall
B.Z.
-
Mordermittlungen nach Angriff auf Iraner in Berlin
Am Montagabend hat die Polizei drei Mitglieder einer Gruppe verhaftet, die am Wochenende zwei Iraner brutal attackiert hatte. Nach Informationen des Tagesspiegels wird gegen alle wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, gegen den ... mehr
Polizei-Erfolg
Verhaftungen nach rassistischem Überfall
22. September 2009 17.10 Uhr, ddpIm Fall der fremdenfeindlichen Attacke gegen zwei Iraner in Wedding wurden drei Tatverdächtige verhaftet.
22.Sept.09
Eingabe: 22.09.2009 - 17:00 Uhr
Fremdenfeindlicher Übergriff in U-Bahn - Haftbefehle gegen 3 Tatverdächtige
Gemeinsame Pressemeldung Polizei und Generalstaatsanwaltschaft Berlin
# 2633Gegen den 26jährigen mutmaßlichen Haupttäter eines nach derzeitigem Stand der Ermittlungen auf fremdenfeindlichen Motiven beruhenden Angriffs auf zwei 55- und 60jährige iranische Staatsangehörige hat das Amtsgericht Tiergarten auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung angeordnet. Gegen einen 30-jährigen mutmaßlichen Mittäter sowie eine 24jährige mutmaßliche Komplizin erging Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung, wohingegen eine 30jährige Frau vom Amtsgericht Tiergarten wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.
Die vierköpfige Gruppe soll die zwei iranischen Staatsangehörigen am 19. September 2009 auf dem U-Bahnhof Rehberge gegen 4 Uhr 10 zunächst fremdenfeindlich beleidigt und anschließend durch massive körperliche Gewalt schwer verletzt haben. Dabei soll der mutmaßliche Haupttäter mit einem Teleskopschlagstock auf die beiden Männer eingeschlagen und anschließend dem bewusstlos am Boden liegenden 60jährigen gegen den Kopf getreten haben. Der 55-jährige erlitt durch die Schläge eine Schulterfraktur, die im Krankenhaus operativ versorgt werden musste. Der 30-Jährige sowie die 24-jährige Frau wurden kurz darauf durch Polizeibeamte festgenommen.
Aufgrund vorhandener Zeugenaussagen und nach Auswertung von Aufnahmen der Überwachungskameras auf dem U-Bahnhof konnten auch der mutmaßliche Haupttäter sowie die 30-jährige Frau identifiziert werden.
Die Ermittlungen dauern an.
Medien berichten:
BILD Berlin
B.Z.
Berliner Kurier Online
Tagesspiegel
NAZIÜBERFALL auf ZWEI IRANER in BERLIN
Zwei Iraner im U-Bahnhof angepöbelt und attackiert
Bei einem ausländerfeindlichen Übergriff sind im U-Bahnhof Rehberge in Wedding zwei Iraner aus einer vierköpfigen Gruppe heraus attackiert worden. Die auf einer Bank sitzenden Männer im Alter von 55 und 60 Jahren wurden am Samstagmorgen zunächst von zwei Männern und zwei Frauen fremdenfeindlich angepöbelt, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Dann schlug einer der Täter mit einem Teleskopschlagstock auf den 60-Jährigen ein, der zu Boden stürzte. Dort wurde er mit einem Messer bedroht.
Gegen diese feigen, kriminellen NAZIS demonstrieren wir.
KEINE GEWALT! STOPPT DIE NAZIS!
BITTE unterrichten SIE alle Freunde, Nachbar, Bekannten, die Medien über unsere Protestveranstaltung.
